Jeden ersten Freitag im Monat

Am 2. März 2012 geht es wieder in die südliche Innenstadt.

Auftaktkundgebung: 16:30 Uhr, Opernplatz
Abschluss: Flugblätter verteilen auf dem Marktplatz

Opernplatz ->Joliot-Curie-Platz -> Hansering -> Waisenhausring -> Glauchaer Platz -> Glauchaer Straße -> Böllbergerweg -> Diesterwegstraße -> Paul-Suhr-Straße -> Straße der Republik -> Wörmlitzer Straße -> Ranischer Platz -> Steinweg -> Ranische Straße -> Schmeerstraße -> Marktplatz in Höhe Ratshof

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Als Fahrraddemo oder Critical Mass treffen sich Halles Fahrradfahrer_Innen jeden ersten Freitag des Monats. Treffpunkt und Startzeit ist, falls nicht anders angekündigt, 16:30 Uhr vor der Oper. Aktuelle Informationen gibt es hier oder in der Facebookgruppe.

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Das Halleforum berichtete hier.
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Dürfen die denn das? –> Juristischer Hintergrund zur Critical Mass

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Die erste hallesche Fahrraddemo fand am 9. September 2011 statt unter dem Motto “Wir sind der Verkehr-schöner leben mit weniger Autos”. Photos und Videos gibt es hier.
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Hintergrund

Der Zustand der halleschen Fahrradwege und Fußwege wird immer schlechter. Dabei nutzt die Mehrheit der HallenserInnen die Straßenbahn, Bus, Fußwege und das Fahrrad. Es ist daher höchst undemokratisch, dass die städtische Verkehrspolitik einseitig den Autoverkehr fördert.

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Warum diese Demo?

Weil es nicht (mehr) möglich ist, in Halle Rad zu fahren, ohne jeden zweiten oder dritten Tag dem Tod ins Auge zu schauen, in Form von Menschen, die die Straße und die Stadt mißbrauchen um ihre Aggressionen auszuleben. Von einer Ampel zur nächsten zur rasen um Minderwertigkeitskomplexe zu kompensieren, ist kein Zeitgewinn, kostet aber alle anderen Menschen Nerven und leider zu oft auch die Gesundheit und manchmal das Leben.
Wenn der Gesetzgeber darauf setzt, dass sich Fußgänger, Radfahrer und Autos ohne weiteres respektieren, dann entspricht das leider nicht mehr dem Stand des Jahres 2011. Radfahren ist auf vielen Straßen nicht nur sehr unangenehm sondern auch gefährlich. Auch wenn nur einer von zehn Autofahrern rücksichtslos überholt, ist das für Fahrradfahrer inakzeptabel. Es braucht daher wesentlich mehr Radwege in der Stadt!

Von der Stadtverwaltung Halle kann erwartet werden, dass sie endlich aufhört Radfahrer als Minderheit zu betrachten. 14% der HallenserInnen nutzen das Rad selbst unter den jetzigen Umständen, das sind 28.000! Es könnten aber viel mehr sein, mit besserer Verkehrspolitik. Das hieße: weniger Autos, weniger Feinstaub und Ozon, weniger Lärm, weniger Aggression, weniger CO2. Eine Stadt mit Fuß- und Radverkehr ist lebenswert! Straßen mit vielen Autos hingegen zeigen mit vergammelnden und leerstehenden Häusern, dass dort niemand leben will.

Während Städte wie Berlin, London und Paris das Fahrrad fördern wo immer es geht, steckt die hallesche Politik immer noch in den 1960er Jahren. Selbst die kleinen Straßen der Innenstadt, die noch nie für Autos geeignet waren, sind von ihnen dominiert. Für Fußgänger ist es nicht attraktiv, sich auf den Gehweg zu zwängen, während der Großteil der Fläche von einigen wenigen Autos eingenommen wird. Dabei hat Halle eine schöne, verwinkelte und kompakte Innenstadt, die ohne weiteres durch Straßenbahn, Fuß und Rad erreichbar ist.

Das Fahrraddemos etwas bewirken hat Leipzig gezeigt. Das kann Halle auch!

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